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Samstag, 31. März 2012

Witziges Interview mit 20 Minuten Online


Das Schweizer Webportal 20 Minuten Online hat jüngst ein ganz witziges Interview mit Katie veröffentlicht, das ich euch nicht vorenthalten möchte:

Was hast du dir zuletzt gekocht?
Einen Salat. Das ist zwar nicht wirklich ­kochen, aber ich bin eine furchtbar schlechte Köchin. Letztes Mal ­haben sich sogar meine Teller gegen mich verschworen und sind mir auf den Kopf gefallen. Darum mag ich Sushi: Da muss ich nicht kochen.

Was ist dein Lieblingsschimpfwort? 

Sehr klassisch: Fuck. 

Dein Lieblingsgetränk, um betrunken zu werden? 
Jameson mit Cola. 

Was machst du gegen einen Kater? 
Ein riesiges English Breakfast essen mit Würstchen, Bohnen und Speck. Und mir vornehmen, nie wieder zu trinken. 

Hast du einen wiederkehrenden Traum? 
Ja! Ich gebe ein Konzert, und das ganze Publikum verlässt den Saal. Zum Glück ist das noch nie passiert – Klopf auf Holz. (Klopft sich an den Kopf)

Wovor hast du Angst? 

Nicht genug Zeit zu haben, all die Sachen zu machen, die ich noch tun will.

Welche Superkraft hättest du gern? 
Ich würde gern die Gedanken von ­Hunden lesen können.

Welcher Superheld wärst du gern?
So was wie eine weibliche Version von Batman.

Batgirl?
Ähm ...  ja.

Wer nervt dich? 
Politiker. Obwohl sie mir leid tun. Sie haben wirklich einen schweren Job. Heute gibts ja auch gar keine Unterschiede mehr zwischen den diversen Parteien, alle sind gleich.

Wem würdest du ein Denkmal errichten? 

Janis Joplin.

Wenn du ein Album wärst, welches wärst du? 

«Boatman’s Call» von Nick Cave. Darauf sind wunderschöne Liebeslieder – und ich bin ein ziemlich romantischer Typ. Aber es ist auch sehr düster – und ich habe Teile in mir, die sehr dunkel sind. Die zeig ich der Welt aber nicht.

Welches Lied bringt dich zum Weinen? 

«Philadelphia» von Neil Young.

Schlechtester Film, den du je gesehen hast?
Der Spice-Girls-Film. 



Was glaubst du, denken die Leute über dich? 

«Wie kriegt sie nur ihre Haare so ­lockig?»

Sonntag, 4. März 2012

Symphony des Herzens


Die österreichische Kronen Zeitung schreibt folgenden Artikel über Katie:

Der Druck der Musikbranche ließ die zarte Sängerin Katie Melua fast zusammenbrechen. Doch nach einigen Monaten Auszeit ist sie wieder zurück - strahlend schön, schwer verliebt und wohlklingend wie eh und je.

Ihr Himmel hängt voller Geigen - ihr frisch verliebtes Herz dirigiert gleich einem ganzen Symphonieorchester romantische Melodien. Katie Melua ist rundum glücklich und schwer auf Wolke sieben. Der Grund dafür: der britische Motorradrennfahrer James Toseland. "Ich bin seit kurzem verlobt", jubiliert sie auch im "Krone"-Interview. "Er ist ein wunderbarer Partner, unterstützt mich in allem was ich tue, und ist immer ehrlich. Ich bin sehr glücklich!"

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum Katie Melua wieder wie ein glänzender Stern strahlt. Sie hat dunkle Zeiten in ihrem Leben hinter sich gelassen. Mit nur 19 Jahren stieg sie mit der Hitsingle "The Closest Thing To Crazy" zum Weltstar auf. Sieben Jahre lang arbeitete die zarte Enländerin mit georgischen Wurzeln ununterbrochen an ihrer stets wachsenden Karriere, versuchte, mit dem beinharten Druck der schnelllebigen Musikbranche Schritt zu halten. Im Herbst 2010 forderte das seinen Tribut: Völlig ausgebrannt warf sie ein Nervenzusammenbruch aus der Bahn. Für sechs Monate musste sie sich total aus dem Rampenlicht zurückziehen. "Es war frustrierend zuzugeben, dass ich keine andere Wahl habe, als eine Pause zu machen", blickt sie nachdenklich zurück.

Katie Melua besucht im November ihr Patinkind - und ihre Fans - in Wien

Ich habe sehr viel Zeit zuhause mit meiner Familie und Freunden verbracht und dabei gelernt, dass ich eine bessere Balance zwischen Arbeit und Privatleben finden muss."

Als es ihr wieder besser ging, kehrte Katie ins Studio zurück - und um den Himmel wirklich voller Giegen zu haben, nahm sie ein ganzes Orchester mit. "Das war schon immer ein großer Traum von mir. Es gibt einfach nichts Vergleichbares mit einem Orchester, keine Technik kann das ersetzen." Sie selbst hat sich für das neue Album "Secret Symphony" ganz auf das Singen konzentriert. "Songs zu schreiben fällt mir schwer, singen ist dafür ganz natürlich für mich. Ich wollte ein müheloses Album machen. Deswegen habe ich den Fokus nicht auf das Songwriting gelegt", erklärt sie.

In Zukunft will sie mehr auf sich achten, ihre Tourneen nicht mehr allzu lange planen. Wien wird allerdings immer auf ihrem Plan stehen. "Ich habe eine starke Verbindung zu der Stadt. Eine meiner besten Freundinnen lebt in Wien - und ich bin die Taufpatin ihres Kinds. Wenn ich in der Stadt bin, gehen wir immer in eine lateinamerikanische Bar und tanzen die ganze Nacht", lacht sie.

Das nächste Mal hat sie dazu am 5. und 6.11. die Gelegenheit, wenn sie mit "Secret Symphony"-Tour in der Stadthalle F gastiert. Tickets: 01/960 96 999

Montag, 15. November 2010

Katie voll in Fahrt!



„Katie Melua ist für uns eine Traumbotschafterin“, sagt Alain Visser, Vice President Sales, Marketing und Aftersales bei Opel. „Sie ist ein junges Talent mit hoher internationaler Strahlkraft und verkörpert mit großer Leidenschaft ihr Engagement für die Umwelt.“

Nicht zufällig wurde  sie bei der offiziellen Vorstellung in London in einem Opel Ampera gezeigt. In der Kampagne zum Marktstart des Elektromodells Ende 2011 wird Melua eine Hauptrolle spielen, außerdem sind Maßnahmen im Zusammenhang mit den Ecoflex-Modellen geplant. Die Zusammenarbeit startet allerdings bereits im Frühjahr 2011: Opel ist Partner von Meluas Konzerttournee zum neuen Album The House, die sie am 15.06. (Salzburg) und am 16.06. (Wien) nach Österreich führt.


Sonntag, 7. November 2010

Ein Interview mit ALVERDE



Das Gratismagazin alverde der DrogerieMarkt-Kette DM hat die Musikerin Katie Melua zum Interview gebeten und viele interessante Neuigkeiten erfahren.

Im kommenden Jahr touren Sie durch Deutschland und Österreich. Werden Sie die Gelegenheit nutzen und ein bisschen Sightseeing machen?

Ja, früher hatte ich auf Tourneen oft mein eigenes Fahrrad dabei, heute leihe ich mir eines vom Hotel aus. Vor einigen Jahren habe ich bei einem solchen Ausflug etwas Lustiges erlebt: Ich habe mich – ich weiß nicht mehr, in welcher deutschen Stadt es war – verfahren und schließlich ein paar Fußgänger nach dem Weg zurück zu meinem Hotel gefragt. Sie antworteten mir, dass sie nicht aus der Gegend seien, sondern nur hier wären, um das Katie-Melua-Konzert zu besuchen. Sie haben mich also gar nicht erkannt. Ich habe ihnen dann viel Spaß gewünscht (lacht).

Sie fahren vor den Auftritten ganz lässig mit dem Fahrrad durch die Städte. Haben Sie kein Lampenfieber?

Nein, manchmal bin ich ein wenig nervös, aber die Freude am Auftreten und Singen überwiegt. Ich muss es einfach tun, da gibt es keine Wahl.


Was erwartet die Besucher, wenn Sie auf der Bühne stehen?

Natürlich die Lieder aus meinem neuen Album „The House“. Sie sind sehr energiegeladen, das wird sich auf der Bühne wieder finden. Aber ich liebe natürlich auch meine alten Songs. Ohne die geht es nicht.

Sie sprechen die Energie ihres neuen Albums an. Wie unterscheidet es sich noch von früheren?

Neu bei „The House“ ist, dass ich alle Lieder selbst oder in Kooperation mit andern Künstlern geschrieben habe, außerdem die Zusammenarbeit mit dem Produzenten William Orbit. Er brachte ganz neue Dinge in mir zum Vorschein und ich in ihm. Bei diesem Album wollte ich mich nicht ausschließlich von musikalischen Werten aus der Vergangenheit inspirieren lassen, sondern auch die Zukunft einbeziehen. Ich habe nicht versucht, meinen Stil zu ändern – auch wenn viele es so empfinden. Das Wichtigste bleiben nach wie vor die Texte und die Melodien, also der Kern. Ein Lied muss ganz alleine wirken können, ohne dass eine großartige Produktion dahinter steht.

Wir würden Sie den Stil Ihrer Musik beschreiben?

Als Pop mit Einflüssen von Blues und Folk, auch georgischem Folk. Und ich versuche immer über Dinge zu singen, die mir etwas bedeuten. Meine Musik ist wie eine Suche nach mir selbst.

In Ihren Liedern sprechen Sie auch soziale und politische Themen an. Wie wichtig sind Ihnen diese?

Wir alle sollten den schönen Planten auf dem wir leben, nicht für selbstverständlich hinnehmen. Deshalb sollten diese Themen für jeden wichtig sein. Und ich wuchs in Georgien und in Nordirland auf, das hat mich geprägt.

Als Kind wollten Sie sogar Politikerin werden, oder?

Ja, das Leben in Georgien und Nordirland hat mir gezeigt, welche verschiedenen Seiten es mit sich bringen kann. Ich habe Kontraste und Gegensätze erlebt. Dadurch kam ich zu diesem Berufswunsch, früher war ich politisch sehr aktiv. Als Politikerin wollte ich die Welt verändern und verbessern – das war ganz schön naiv.


Heute versuchen Sie, ein Stück die Welt zu verändern, in dem Sie sich für soziale Projekte engagieren. Welches liegt Ihnen besonders am Herzen?

Ein Waisenhaus der Wohltätigkeitsorganisation ASAP in Südafrika. Es wurde neu gebaut, und die Anzahl der Kinder, die dort Unterstützung erhalten, steigt stetig. Es ist schön, diese Entwicklung zu sehen.

Ihre musikalische Entwicklung begann recht früh: Seit wann spielt die Musik eine Rolle in Ihrem Leben?

In einer meiner Kindheitserinnerungen – ich war etwa fünf oder sechs Jahre alt – spielt meine Mutter auf dem Klavier die Mondscheinsonate von Beethoven. Das fühlte sich so schön an. Dieses Gefühl wollte ich gerne wieder haben. Meine Mutter spielte oft klassische Musik. Durch meine Onkel wuchs ich aber mit Heavy Metal, Rockmusik und vor allem der Band Queen auf. Mit sechs Jahren erhielt ich meine ersten Gesangsstunden, mit 15 habe ich meine ersten Lieder geschrieben. Meine Eltern haben mich bei meinem Hobby immer unterstützt, ohne mich zu drängen.

Mit ihrer Familie lebten Sie bis zu Ihrem neunten Lebensjahr in Georgien. Neben der Musik, woran erinnern Sie sich noch, wenn Sie an Ihre Kindheit denken?

Ich erinnere mich daran, wie wir im Meer schwammen und auf Bäume kletterten. Es war eine sehr farbenfrohe und lebhafte Kindheit. Aus westlicher Sicht würde man sie vielleicht als arm bezeichnen: Manchmal ging die Elektrizität aus, wir hatten nicht immer heißes Wasser. Aber meine Eltern schützten mich als Kind vor der Ernsthaftigkeit dieser Dinge. Ich habe es als Abenteuer empfunden und wenn das Licht dann wieder anging, waren wir glücklich.

Was bedeutet Ihnen Georgien?

Georgien ist für mich voller Erinnerungen. Ich betrachte es immer noch als Zuhause. Viele meiner Verwandten leben dort und ich versuche, sie regelmäßig zu besuchen. Das ist immer aufregend, weil man einfach nie weiß, was als Nächstes passiert. Man könnte in Georgien die größte Party seines Lebens feiern oder aber auch den Ausbruch eines Krieges miterleben.

Von Georgien aus zogen Sie mit Ihrer Familie 2003 nach Belfast, in die nächste Kriegsregion, und besuchten dort die Schule. Kamen Sie mit dem religiösen Konflikt in Kontakt?

Nicht direkt, aber es gab natürlich überall um uns herum das Echo. Mein Bruder ging sogar auf eine protestantische Schule.


Seit 2005 besitzen Sie die britische Staatsbürgerschaft. Fühlen Sie sich trotzdem noch als Georgierin?

Ja, im Herzen bin ich immer noch Georgierin, im Kopf aber Britin. Die britische Staatsbürgerschaft anzunehmen, hatte ursprünglich rein praktische Gründe: Mit einem georgischen Pass war es viel schwerer zu reisen. Aber ich bin stolz. Britin zu sein.

Ein Lied auf Ihrem neuen Album heißt „No Fear Of Heights“: An Höhenangst scheinen  Sie nicht zu leiden?

Das Lied handelt zwar nicht von dieser Art von Höhen, aber ja ich mache schon ganz gerne mal wilde oder verrückte Dinge, wie Fallschirmspringen, Drachenfliegen, Bungeejumping oder Tauchen. Ich saß auch schon in einem Flugzeug, das Loopings gedreht hat.

Haben Sie denn keine Angst?

Genau das ist der Punkt. Es ist auch gut, mal Angst zu haben. Bei diesen Dingen fühlt man sich so lebendig, es ist so aufregend. Und wenn man diese Ängste einmal besiegt hat, hat man doch das Gefühl, alles schaffen zu können.

Sind diese Hobbys eine Art Ausgleich zu Ihrer Musik, eine Art Gegensatz?

Vielleicht mach ich es, weil ich schon immer mit Gegensätzen gelebt habe. Ich möchte weiterhin Gegensätze erfahren, ich möchte Höhen und Tiefen erleben, am Limit leben. Irgendwann möchte ich auch einmal am Polarkreis Eis tauchen gehen.

Welche Träume haben Sie noch?

Die beste Musik zu machen, die ich kann. Ich würde aber auch gerne einmal als Produzentin oder Texterin mit andern Künstlern arbeiten und Filmmusik machen.